| Security
Anmeldevorgang und Access-Token
Betrachten wir eine Anmeldung
an einem Windows NT-System aus systeminterner Sichtweise. Übrigens:
statt der Tastenkombination STRG+ALT+ENTF könnte an dieser Stelle
auch die Aufforderung zur Eingabe einer Chipkarte stehen. Entsprechende
Produkte sind über Dritthersteller verfügbar.

Schritte einer Anmeldung
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Der Benutzer meldet sich am
Anmeldebildschirm an. Hierzu gibt er seinen Benutzernamen und sein Kennwort
ein. Der Logon-Prozeß (Anmeldeprozeß) wird gestartet.
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Der Anmeldeprozeß gibt
die Benutzerkennung und das Paßwort an das Sicherheitssubsystem weiter.
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Das Sicherheitssubsystem ruft
ein Authentication Package auf. Die Packages ermöglichen verschiedene
Authentifizierungsmöglichkeiten. Hier könnte ein Dritthersteller
ein eigenes Authentifizierungsverfahren einführen. Standardmäßig
wird das eingebaute Package verwendet, das die Anfrage an den Security
Account Manager weitergibt.
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Der Security Account Manager
(SAM) verwaltet eine Datenbank mit Benutzerkennungen, die Security Account
Manager Database.
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Es wird die Security-ID (SID)
des Benutzers und die SIDs aller Gruppen, denen er angehört zurückgegeben.
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Es wird eine Logon Session angelegt
und zurückgegeben.
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Es wird ein Access Token erstellt.
Dieses enthält die (Sicherheits-) Informationen über den Benutzter.
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Die Windows NT-Oberfläche
mit dem Explorer wird unter dem Kontext des soeben authentifizierten Benutzers
gestartet.
Das Access-Token
Das Access-token wird bei
jedem Zugriff auf Objekte intern benötigt. Ohne Access-Token kein
Zugriff auf Objekte. Es ist eine Art "Ausweis" des Benutzers. Es enthält
folgende Informationen:
Benutzer
Security-ID (SID) des Benutzers
Gruppen
Security-IDs (SID) der Gruppen,
in denen der Benutzer Mitglied ist
Spezielle Rechte
Informationen über
spezielle Benutzerrechte über die dieser Benutzer verfügt. Benutzerrechte
sind z.B. Ändern der Systemzeit, Debuggen von Programmen

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