Windows NT - NTFS
New Technology File
System
Datenkompression
Windows
NT bietet die Option
Verzeichnisse und einzelnen Dateien zu komprimieren. Das
Komprimierungsverfahren
ist eine Echtzeit-Lauflängen-Kompression, die jedoch bei bereits
komprimierten
Daten keine Wirkung zeigt. Bestimmte Dateitypen werden erst gar nicht
komprimiert.
Dies ist keine Einschränkung: die Komprimierung soll keinen
Einfluß
(bzw. nur sehr wenig) Einfluß auf die Ladegeschwindigkeit von
Dateien
haben. Ein mächtiges Verfahren, daß aber eine lange Zeit
für
die Komprimierung und Dekomprimierung benötigt wäre fehl am
Platze.
Die Komprimierung ist für Programme absolut transparent (anders
als
z.B. Komprimierer unter DOS), da sie direkt in das Dateisystem
eingebaut
ist.
Sehr
wirkungsvoll ist die
Komprimierung bei Texten und unkomprimierten Bilddaten. Es empfiehlt
sich
die Komprimierung für (WWW-) Logfiles zu verwenden.
Beispiel:
ein 4,7
MB großes
WWW-Server Logfile belegt
komprimiert nur noch 1,19 MB auf der Festplatte
und ist
direkt verwendbar.
Vergleich:
Datei mit GNU-ZIP
komprimiert:
494 KB,
aber dafür
nicht direkt verwendbar !
Komprimiern
lassen sich Dateien
und Verzeichnisse am einfachsten über den Explorer. Einfach mit
der
rechten Maustaste auf das Verzeichnis oder die Datei klicken. Das
Kontextmenu
öffnet sich.

Hier
wählen Sie "Eigenschaften".
Machen Sie bei "Komprimieren" einen Haken und klicken Sie auf
"Übernehmen"
- das Verzeichnis oder die Datei werden nun komprimiert.

Wenn
Sie die Eigenschaften
einer Datei abrufen, erhalten Sie auch Informationen über die
komprimierte
Größe (der Platz also, der nun tatsächlich von ihr auf
der Festplatte belegt wird).
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